Iron Man 2

Iron Man 2 endlich angeschaut. Meiner Meinung nach ein ganz passabler Superheldenfilm mit einigen Fortsetzungsflecken. Es war aber auch wirklich schwer, den genialen ersten Teil zu toppen. Zu schwer lastete das Erbe, und so erging es diesem Film nicht anders als beispielsweise den Spider-Man-Filmen, die leider von Folge zu Folge schwerer zu ertragen waren, und weshalb das Franchise im Moment ge-relauncht wird.

Was ich schön fand, ist, dass sich der Regisseur Jon Favreau Zeit ließ, die Charaktere zu zeichnen. Das heißt natürlich eigentlich den Charakter des egozentrischen Hauptdarstellers Tony Stark (wie immer gekonnt portraitiert von Robert Downey jr.). Und dazu die nähere Beleuchtung seines Verhältnisses zu seiner Sekretärin Pepper Potts (Gwyneth Palthrow). Alt-Charmeur Mickey Rourke gab schwer-gelifteten Angesichts aber auch einen prima bösen Russen-Fiesling zum besten, der am Ende leider ein wenig zu schnell von Iron Man und seinem Kumpel War Machine abserviert werden konnte.

Das Highlight allerdings war für mich die Szene, die wie bei allen vielen Marvel-Filmen traditionell nach dem Abspann eingebaut wurde, und die die meisten Zuschauer nicht mehr sahen, weil sie bis dahin das Kino bereits verlassen hatten. Dort nämlich fand der S.H.I.E.L.D.-Agent den Hammer von Thor. Hier zeichnet sich bereits die nächste Marvel-Helden-Verfilmung ab.

Und irgendwann folgt dann vermutlich quasi die „Mutter aller Superhelden-Filme“, die Rächer (Avengers), in welchem sich dann alle bisherigen Protagonisten ein Stelldichein geben: Iron Man, der Hulk, Thor und auch Captain America (dessen Verfilmung auch bereits in Produktion ist).

Iron Man 2 ist natürlich kein anspruchsvoller Film, aber ich habe mich gut amüsiert. Ich stehe ja auch auf Superhelden. 😉

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Indy is back!

Indy is back!Ich hab mir diesmal etwas Zeit gelassen, aber letzenendes musste ich mir den Film natürlich anschauen: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Alt ist er geworden, der Harrison Ford. Mittlerweile stolze 65, aber immer noch putzmunter rauft, schwingt und rennt er durch die Handlung, die in meinen Augen in nichts hinter den „klassischen“ Indiana Jones-Filmen von vor 20 Jahren nachsteht. Im Gegenteil: Eine Steigerung ist immer noch drin (ich denke dabei an das furiose Finale).

Ich persönlich hatte einen Heidenspass an diesem Film. Ich kann die schlechten Kritiken eigentlich nicht verstehen. Man muss natürlich bedenken, dass viel Zeit vergangen ist, und — ganz ähnlich wie bei Star Wars — der neue Film mit den alten schwer zu vergleichen ist. Außerdem sollte man keine allzu realitätsnahen Maßstäbe anlegen. Es ist halt ein Action-Kracher mit einer sympathischen, lieb gewonnenen Hauptfigur. Und nichts anderes habe ich erwartet.

Meinen Original Indy-Hut, der bei mir an der Garderobe hängt, habe ich bei der Gelegenheit gleich wieder mal entstaubt und anprobiert: Er passt immer noch!

Der Eiserne

So nach und nach gibt es im Kino sämtliche Marvel-Superhelden zu bewundern, mit denen ich großgeworden bin. Schöne Sache, denn endlich sind die technischen Möglichkeiten im Film weit genug gediehen, auch solche Charaktere zum Leben zu erwecken.

Im Falle des Eisernen (Iron Man) sogar erstaunlich gut. Die Story ist rasant umgesetzt, zeitgemäß, und strotzt von Humor. Diese Szenen lockern den Film auf und lassen uns das Geschehen immer mit einem Augenzwinkern verfolgen. Robert Downey Jr. gibt einen Klasse-Helden ab, aber auch sein Gegenspieler (verkörpert vom diesmal kahl geschorenen Jeff Bridges) ist ein phantastisch fieser Bösewicht. Tony Stark’s Verhältnis zu seiner rechten Hand und Sekretärin Petter Potts (ja, so heißt sie, Gwyneth Paltrow) ist auch ziemlich skurril.

Alles in allem beste Unterhaltung und durchweg zu empfehlen!

Einen Fehler allerdings habe ich gemacht: Ich bin nicht bis zum Ende der Closing Credits sitzen geblieben. Da kommt nämlich angeblich noch ein nettes Gimmick: Samuel L. Jackson tritt als Super-Spion Nick Fury auf und lädt Tony Stark ein, Mitglied der „Avengers“, zu deutsch „Die Rächer“ zu werden. Eine ähnliche Szene ist angeblich auch in den neuen kommenden „Hulk“-Film integriert. Man darf also gespannt sein, was in den nächsten Jahren auf uns zu kommt. Vielleicht ein gigantisches Superhelden-Treffen? Ich werde mir die Szene auf alle Fälle später mal auf DVD ansehen… 😉

Hier geht’s zur Film-Site.

Batman Begins


Die Fledermaus ist zurück
Und besser denn je! Vergessen Sie alles, was vorher an Batman-Schrott im Kino lief, und schauen Sie sich Batman Begins an. Denn ich vermute mal, dass es so sein sollte, wie sich Comic-Zeichner und Batman-Erfinder Bob Kane seine Figur damals eigentlich vorgestellt hat. Düster, unheimlich und von Rachegedanken beseelt jagt dieser neue Batman (tolle Darstellung: Christian Bale) den Verbrechern hinterher und jagt ihnen eine Riesenangst ein.
Alles in diesem Film erscheint glaubwürdig. Dieser Superheld ist ein Mensch wie du und ich. Und er ist verletzlich. Das stellt Batman Begins in eine Reihe mit Spider-Man, nur auf eine ganz andere Art und Weise.
Wer die Comics früher verschlungen hat, wird diesen Film lieben. Ich freue mich schon auf die DVD-Edition.

Batman Begins in der Internet Movie Database.
Den Trailer finden Sie hier.