Suitcase Fusion oder Linotype FontExplorer X?


Welche Font-Management-Lösung ist die beste? Eine sehr gute Frage, die ich mir in den letzten Tagen öfter mal gestellt habe.
Suitcase war ja früher mal der Platzhirsch. Nun wurde mit FontReserve fusioniert, deshalb Suitcase Fusion. Die Software glänzt mit FontSense, was angeblich eine akkurate Auto-Aktivierung der exakt richtigen Schrift ermöglicht. FontExplorer X von Linotype wiederum stammt aus gutem Hause, quillt über vor sinnvollen Funktionen, die man wirklich brauchen kann. Jederlei Sortierung und Verschlagwortung ist möglich, bis hin zur SmartList. Sieht ein bisschen wie iTunes aus, mitsamt dem Shop. Und das beste: Es ist gratis und kostet – im Gegensatz zu Suitcase – keinen müden Cent.
Klarer Fall würde ich eigentlich sagen. Warum für etwas eine Menge Geld ausgeben, was es gratis genauso gut gibt? Ich habe bei Suitcase nämlich den Eindruck, dass es die Fonts besser sortiert und klassifiziert und vor allem die Font-Suitcases auseinandernimmt, was FEX nicht tut.
Plug-Ins gibt es bei beiden Lösungen mittlerweile auch schon für Adobe CS3. Suitcase auto-aktiviert sogar eingebettete Fonts in EPS-Bildern. Dafür kann FEX immer komplette Font-Koffer mit allem darin aktivieren. Ein Segen für mich. Für andere vielleicht unnötig.
Im Moment benutze ich den FontExplorer und bin eigentlich ganz glücklich damit, weil’s funktioniert. Aber immer wieder mal schiele ich mit einem Auge ins Feindeslager hinüber…

Extensis Suitcase Fusion Homepage mit 30-Tage-Demo-Download und interessantem 40-minütigem Tutorial-Video
Linotype FontExplorer X Homepage mit Gratis-Download

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