Mein Butler oder: Die Wiederentdeckung des Praktischen

Butler Meinen Butler hatte ich schon vor geraumer Zeit mal installiert und benutzt. Schon damals war ich sehr angetan. Dann kam Leopard, und irgendwie verloren uns wir beide aus den Augen. Gestern habe ich ihn wiederentdeckt, meinen Butler. Die Donationware der deutschen Software-Schmiede um Peter Maurer „Many Tricks“ hat derart viele praktische Funktionen, dass es blanker Unsinn wäre, hier mit dem aufzählen anzufangen. Lieber den Link oben anklicken und selbst überzeugen. Hat man den Butler nämlich installiert, kann man gleich anfangen, zwei bis drei andere Shareware-Programme, die ähnliche Funktionen übernehmen, zu deinstallieren. Denn an Eleganz ist der Butler auch kaum zu übertreffen. Ich benutze ihn zurzeit als Multi-Clipboard-Verwalter, als iTunes-Steuerung und als Programm-Launcher ähnlich wie LaunchBar (Version 5 ist im Moment Beta) oder QuickSilver (ebenfalls Freeware). Definitiv megacoole Software, prima umgesetzt.

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Cooliris

Cooliris.pngMan glaubt immer fast alles zu kennen, aber dennoch macht man ab und an einen sensationellen Fund. Mir passiert mit der kostenlosen Browser-Erweiterung Cooliris , die es für Firefox und Safari gleichermaßen gibt. Die Erweiterung ermöglicht eine genial gemachte 3-dimensionale Suche in Googles Bild-Bibliothek und diversen anderen Diensten. Das ist so cool gemacht, dass man es eigentlich einmal selbst ausprobieren muss, um es sich wirklich vorstellen zu können. So wird aus der etwas faden Bildersuche auf Googles nüchternen Seiten eine spannende, filmreife Angelegenheit.

Gmail Client oder Google Reader selbst gebastelt

Hört sich kompliziert an. Ist es aber nicht. Dank Fluid. Diese geniale Freeware macht nichts anderes, als Stand-alone-Webkit-Applikationen von URLs zu erzeugen. So kann z.B. ein Gmail Client Marke Eigenbau aussehen:

So also mal flugs die URL von Gmail oder Google Reader eingegeben, das Programm erzeugen und voilà: Fertig ist die eigene Client-Software. Genial. Mit einem richtig schönen schmucken Icon ist das ganze noch besser. Die Icons sollten als .ICNS-Ressource vorliegen. Dann einfach appl.icns benennen und in den Resources Ordner des Programm-Packages hineinlegen (die alte Datei dort überschreiben). Einfach cool.

Suitcase Fusion oder Linotype FontExplorer X?


Welche Font-Management-Lösung ist die beste? Eine sehr gute Frage, die ich mir in den letzten Tagen öfter mal gestellt habe.
Suitcase war ja früher mal der Platzhirsch. Nun wurde mit FontReserve fusioniert, deshalb Suitcase Fusion. Die Software glänzt mit FontSense, was angeblich eine akkurate Auto-Aktivierung der exakt richtigen Schrift ermöglicht. FontExplorer X von Linotype wiederum stammt aus gutem Hause, quillt über vor sinnvollen Funktionen, die man wirklich brauchen kann. Jederlei Sortierung und Verschlagwortung ist möglich, bis hin zur SmartList. Sieht ein bisschen wie iTunes aus, mitsamt dem Shop. Und das beste: Es ist gratis und kostet – im Gegensatz zu Suitcase – keinen müden Cent.
Klarer Fall würde ich eigentlich sagen. Warum für etwas eine Menge Geld ausgeben, was es gratis genauso gut gibt? Ich habe bei Suitcase nämlich den Eindruck, dass es die Fonts besser sortiert und klassifiziert und vor allem die Font-Suitcases auseinandernimmt, was FEX nicht tut.
Plug-Ins gibt es bei beiden Lösungen mittlerweile auch schon für Adobe CS3. Suitcase auto-aktiviert sogar eingebettete Fonts in EPS-Bildern. Dafür kann FEX immer komplette Font-Koffer mit allem darin aktivieren. Ein Segen für mich. Für andere vielleicht unnötig.
Im Moment benutze ich den FontExplorer und bin eigentlich ganz glücklich damit, weil’s funktioniert. Aber immer wieder mal schiele ich mit einem Auge ins Feindeslager hinüber…

Extensis Suitcase Fusion Homepage mit 30-Tage-Demo-Download und interessantem 40-minütigem Tutorial-Video
Linotype FontExplorer X Homepage mit Gratis-Download

AppCleaner – der Uninstaller für den Mac


Endlich ein Uninstaller, der nichts kostet und ganz hervorragend funktioniert. Einfach das Programm, das deinstalliert werden soll, auf das Programmfenster ablegen, schon werden die Bestandteile zusammengesucht und können mit einem Klick in den Papierkorb befördert werden. Das Programm findet zugehörige Daten nicht schlecht, doch rutscht immer wieder mal etwas durch. Eine manuelle Suche danach ist also trotzdem noch ratsam.

AppCleaner „cleant“ aber nicht nur Programme, sondern auch PreferencePanes, Widgets und anderes mehr. Apple Standardprogramme werden geschützt, ebenso laufende Programme.

Hier ist den kommerziellen Shareware-Platzhirschen CleanApp und AppZapper eine starke Konkurrenz erwachsen.

AppCleaner Website: AppCleaner