Sounds of the Universe

SOTU.pngNach dem letzten Depeche Mode Longplayer Playing the Angel liegt nun dessen Nachfolger, Sounds of the Universe, in den Läden. Die Spannung war groß, und die Erwartungen ebenso. Nach mehrmaligem Durchhören muss ich sagen: Die drei Jungs haben es wieder einmal geschafft und ein ebenso beeindruckendes wie homogenes Album vorgelegt, das sound-technisch verblüfft und überzeugt. DM-Songschreiber Martin Gore hat eine Weile bei ebay Retro-Synthesizer-Equipment ersteigert und diese Geräte dann für die Produktion des neuen Albums benutzt. Auch drei Songs von Dave Gahan haben es auf den Longplayer geschafft. Die erste Auskopplung Wrong irrlichtert ja schon eine Weile in den Charts, nun schickt sich die nächste Single Peace an, den erfolgreich-schrägen Vorgänger zu übertreffen.

Als Fan kann man sich auch für die Deluxe-Edition begeistern, die mit einer Fülle von Extras aufwartet. Unter anderem findet man diverse (sehr gute!) B-Sides und (leider weniger gute) Remixes von Songs des Albums.

Anspieltipps meinerseits: Hole to Feed (feiner Song von Dave), In Sympathy (Single-Kandidat!), Fragile Tension (ein kurzer Ausschnitt daraus wird aktuell in einem TV-Werbespot verwendet), Perfect (ebenfalls Single-verdächtig) und Miles Away/The Truth Is. Corrupt (mit dem Hidden-Part am Ende) ist der perfekte Rausschmeißer wie seinerzeit The Darkest Star.

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