Clash of the Titans

Eine Neuverfilmung einer meiner Lieblingsfilme aus Kindheitstagen: Kampf der Titanen (Clash of the Titans). Mal sehen, wie das mit all der modernen Filmtechnik so ausfallen wird.

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Illuminati

Okay, hier musste ich ins Kino. Schon allein, um mitreden zu können. Und weil ich seinerzeit schon den „Da-Vinci-Code“ gesehen hatte. Und natürlich beide Bücher gelesen, die ja bekanntlich von der Abfolge her genau vertauscht sind zu den Filmen.

Gut. Illuminati war deutlich mehr Action-betont als sein Vorgängerfilm, weniger philosophisch verbrämt, weniger tiefgehend. Aber nicht schlechter. Es passiert einfach viel, auch Haarsträubendes. Das macht den Film auf alle Fälle zum gut funktionierenden Mystery-Krimi.

Was ich vor allem interessant fand, ist, wie die Story im Vergleich zum Buch geradezu „bereinigt“ wurde. Alles an der Geschichte im Buch, was lächerlich wirkte, weil Hauptdarsteller Robert Langdon mal eben zum Superheld mutierte, wurde schonend weggelassen. Das verändert den Handlungsablauf, aber meines Erachtens zum besseren. Vor allem der hanebüchene Schluss des Romans wurde im Film stark verbessert.

Eines der seltenen Beispiele, dass ein Film auch besser sein kann, als seine Romanvorlage. Vielleicht auch, weil Autor Dan Brown persönlich an der Produktion beteiligt war.


Der Eiserne

So nach und nach gibt es im Kino sämtliche Marvel-Superhelden zu bewundern, mit denen ich großgeworden bin. Schöne Sache, denn endlich sind die technischen Möglichkeiten im Film weit genug gediehen, auch solche Charaktere zum Leben zu erwecken.

Im Falle des Eisernen (Iron Man) sogar erstaunlich gut. Die Story ist rasant umgesetzt, zeitgemäß, und strotzt von Humor. Diese Szenen lockern den Film auf und lassen uns das Geschehen immer mit einem Augenzwinkern verfolgen. Robert Downey Jr. gibt einen Klasse-Helden ab, aber auch sein Gegenspieler (verkörpert vom diesmal kahl geschorenen Jeff Bridges) ist ein phantastisch fieser Bösewicht. Tony Stark’s Verhältnis zu seiner rechten Hand und Sekretärin Petter Potts (ja, so heißt sie, Gwyneth Paltrow) ist auch ziemlich skurril.

Alles in allem beste Unterhaltung und durchweg zu empfehlen!

Einen Fehler allerdings habe ich gemacht: Ich bin nicht bis zum Ende der Closing Credits sitzen geblieben. Da kommt nämlich angeblich noch ein nettes Gimmick: Samuel L. Jackson tritt als Super-Spion Nick Fury auf und lädt Tony Stark ein, Mitglied der „Avengers“, zu deutsch „Die Rächer“ zu werden. Eine ähnliche Szene ist angeblich auch in den neuen kommenden „Hulk“-Film integriert. Man darf also gespannt sein, was in den nächsten Jahren auf uns zu kommt. Vielleicht ein gigantisches Superhelden-Treffen? Ich werde mir die Szene auf alle Fälle später mal auf DVD ansehen… 😉

Hier geht’s zur Film-Site.

Wie verschwende ich 90 Minuten meines Lebens?


Okay, ich musste ihn sehen. Den neuen Rambo. Auch wenn Sylvester schon vergleichsweise steinalt ist. Auch wenn er diesmal nicht mehr oben ohne rumläuft, weil es an schönem Body doch mangelt mittlerweile. Action, Krach und Bumm sollte es sein. Und auch nicht wenig Blut.

Was soll ich sagen? All das gibt es in diesem Film auch satt. Warum verblieb ich danach trotzdem total unbefriedigt? Wahrscheinlich bin ich schon zu alt und schaue zu sehr auf die Story. Die ist in diesem Film nämlich nicht vorhanden. Das was an Geschichte da ist, ist einfach lächerlich.

Und was dann die deutsche Zensur übrig gelassen hat, ebenfalls. Im amerikanischen Trailer, der frei bei YouTube zu sehen ist, bekommt man all die Szenen ungekürzt zu Gesicht, die die deutsche FSK aus der Kinofassung kürzen ließ. Ein sehr fragwürdiges Konzept, das diesen Film noch mauer macht, als er eh schon ist.

Der Film beginnt mit einer Pseudo-Botschaft, die dann total auf der Strecke bleibt. Die Charaktere sind Pappfiguren ohne Tiefgang. Der der Held selbst ein Kampfroboter ohne Gefühle.

Ich bin sicher zu anspruchsvoll geworden für solcherart Filme. Ich warte also auf den neuen Indiana Jones-Streifen. Die Vorfreude ist groß. Hoffentlich ist der nicht auch so enttäuschend.

Krach Bumm


Nachdem ich mir den neuesten Fantastischen Vier-Film (der mit dem Silver Surfer) gespart hab – die Kritiken waren einhellig schlecht – hab ich mir gedacht, schau dir mal die Transformers an. Nun, von den Kritiken dazu weiß ich nichts, aber ich muss sagen wenn man sein Hirn ausschaltet und einfach nur die Optik wirken lässt, ist das echtes Popcorn-Kino vom Feinsten. Ich habe selten so viele Spezialeffekte auf einmal gesehen. Zum Teil kommt man nicht mehr richtig mit. Muss ausserdem viel Geld gekostet haben. Von all den Autos, die in diesem Film zerstört werden, hätte ich gerne eins genommen.

Stirb noch langsamer


Neulich habe ich mir Stirb langsam 4.0 im Kino reingezogen. Der arme Bruce Willis ist als John McLane schon wieder mal zur falschen Zeit am falschen Ort und muss praktisch alleine gegen Internet-Banditen vorgehen.

Heraus kommt bestes – und krachend lautes – Popcorn-Kino der besten Tradition. Ich jedenfalls habe mich bestens amüsiert. Am Schluss wird das Spektakel bisweilen etwas arg übertrieben, wenn der bis dahin schon übel zugerichtete John auf einem Senkrechtstarter reiten muss und ihn prompt zum Abstürzen bringt. Ein Mann wie ein Panzer.

Sehenswert wegen der wilden Aktionszenen und dem durchweg trockenen Humor, der die ganze „Stirb langsam“-Serie auszeichnet. Mal sehen, ob’s Bruce nochmal in einen fünften Teil schafft…

Hier gibt’s die Trailer zu sehen.

Krieg der Welten


Weltuntergang hautnah
Das monumentale Epos von Stephen Spielberg präsentiert sich eigentlich als Sommer-Blockbuster 2005. Doch diesem Ruf wird der Film glücklicherweise nicht ganz gerecht. Es IST ein Katastrophen-Film. Und er ist verdammt noch mal unglaublich spannend (dazu tragen die fantastischen visuellen Effekte von Industrial Light and Magic bei, aber auch nicht zuletzt der gruselige Score von John Williams), denn er erzählt die bekannte Geschichte der Aliens (diesmal KEINE Marsianer), die die Erde angreifen und überrennen, nicht aus der Sicht der Militärs und Politiker, sondern aus der Sicht der Menschen aus der Arbeiter-Klasse. Hauptdarsteller Tom Cruise brilliert hier mit einer – in meinen Augen – schauspielerischen Höchstleistung.
Die panische Angst und die Fluchtgedanken der Akteure werden für den Zuseher beinahe greifbar; Regie-Altmeister Steven Spielberg zieht sämtliche Thriller-Register. Man krallt sich in den Sessel. Die fünfzig Meter hohen dreibeinigen Kriegsmaschinen (Achten Sie auf deren Nebelhorn! – Schauder) sind monströs und bedrohlich.
So holt man einen altbekannten Stoff ins neue Jahrtausend. Unbedingt sehenswert!

War of the Worlds in der Internet Movie Database.
Trailer gibt’s hier.