Suitcase Fusion 3: Neu, aber trotzdem nur 32 Bit

Entwicklungen im Font-Management auf dem Mac verfolge ich ja immer mit Interesse. Nachdem FontAgent Pro 4 von Insidersoftware zuerst seine Plug-ins für Adobe CS5 aktualisiert hatte, folgte einige Wochen später Linotype’s FontExplorer X in Versionsnummer 2.5.1, und jetzt schließlich legt uns Extensis mit Suitcase Fusion 3 eine ganz neue Version seines Klassikers vor, die nun auch kompatibel ist, und noch dazu schneller arbeiten soll.

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Das allerdings muss ich erst an der deutschen Demo-Version, die hier zum Download bereit liegt, testen (Mac und Windows). Eins aber habe ich schon mitbekommen, und das hat mich ziemlich enttäuscht: Die Font-Vault PreferencePane für die Systemeinstellungen muss nach wie vor im 32 Bit Modus gestartet werden.
Also wirklich, das ist aber schwach. Wenn schon eine neue Version erscheint, sollte Extensis hier schon nachbessern!

Einer weniger

Traurige Nachricht: Entwickler Mike Rundle hat bekannt gegeben, dass sein meiner Meinung nach vielversprechendes Projekt Beak tot ist. Beak war ein sehr hübsch anzusehender Twitter Client mit großem Potenzial. Aber Mike meint, seine Fähigkeiten würden nicht ausreichen, den Client weiterzuentwickeln und konkurrenzfähig zu halten, vor allem, wenn der kommende Mac-Twitter-Client kostenlos werden soll. Und er sei auch nur Grafiker, nicht Entwickler. Leider soll Beak auch nicht zu Open Source gemacht werden. Er verschwindet einfach nur von der Bildfläche. Schade.

Notational Velocity, Simple Note, Nottingham

In diesem Zusammenhang habe ich mir auch das kostenpflichtige Nottingham (geniales Icon übrigens) angesehen, das einige Mankos von NV ausgleicht, aber wiederrum andere mitbringt. Beispielsweise ist es langsamer als NV, und ich fand die Synchronisation ein wenig hakelig. Aber warum Geld ausgeben, wenn es Gleichwertiges oder sogar Besseres auch for free gibt?

Interloper

Lange habe ich darauf gewartet, am Ende hab ich’s fast übersehen: Das neue Album der Carbon Based Lifeforms ist da: Interloper.

Meine Ansprüche waren extrem hoch, sind doch die beiden Vorgänger mit das Beste was ich bislang an Ambient-Musik gehört habe. Interloper hält diesen Anspruch locker, und übertrifft ihn sogar streckenweise. Das ist einfach geniale Musik zum dahinschweben. Ruhig, aber nicht einschläfernd, eingängige Melodien, unverkennbare Rhythmen. So mag ich das. Und kann nie genug davon bekommen.

Diesmal werden (gut akzentuiert) auch mehr Vocals eingestreut, die Tracks blenden perfekt ineinander über. Allein schon der Titeltrack ist der Hammer. Unbedingt reinhören! Das ist eine Hör-Erfahrung wert.

Anspieltipps von meiner Seite sind: Interloper, Central Plain, Init, M, 20 Minutes.