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Mozilla hat alle aufgerufen, den brandneuen Firefox 3 am so genannten Download-Day am 17.6.2008 herunterzuladen, um einen neuen Download-Weltrekord aufzustellen.

Nun, ich hab’s auch versucht. Aber das war wohl nix, Mozilla:

Ich hätte ja gerne mitgeholfen, den Rekord zu brechen, aber wer den Mund zu voll nimmt was Server-Kapazitäten betrifft, muss wohl büssen…

Nachtrag: Hier hab ich meinen neuen Firefox 3 dann doch noch gekriegt. ;)

Okay, es ist soweit: Apple stellt das neue Leopard-Update auf System-Version 10.5.3 bereit. Hier gibt es nähere Informationen dazu. Das Fenster der Softwareaktualisierung sieht so aus:

Ein wenig wundere ich mich aber schon. 420 MB für das Delta-Update…? Das ist ja irre! Wie weit geht das denn noch? Arme User, die noch eine Dial-Up-Verbindung und ein ISDN-Modem nutzen. Da dauert der Download ja Tage lang… Offenbar ist es bereits gängiger Standard eine breitbandige Flat-DSL-Standleitung zu Hause zu haben, denn anders lassen sich Updates dieser Größenordnung nicht nutzen.

Die Liste der Änderungen und Verbesserungen liest sich hinsichtlich dieser Dateigröße dann aber eher kurz. Nun, installieren werde ich das Update auf alle Fälle, schon allein, um meinem Ruf als “Early Adopter” gerecht zu werde. ;) Ich erwarte allerdings keine größeren Ausfälle.

Hört sich kompliziert an. Ist es aber nicht. Dank Fluid. Diese geniale Freeware macht nichts anderes, als Stand-alone-Webkit-Applikationen von URLs zu erzeugen. So kann z.B. ein Gmail Client Marke Eigenbau aussehen:

So also mal flugs die URL von Gmail oder Google Reader eingegeben, das Programm erzeugen und voilà: Fertig ist die eigene Client-Software. Genial. Mit einem richtig schönen schmucken Icon ist das ganze noch besser. Die Icons sollten als .ICNS-Ressource vorliegen. Dann einfach appl.icns benennen und in den Resources Ordner des Programm-Packages hineinlegen (die alte Datei dort überschreiben). Einfach cool.

Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Apple’s neue Errungenschaft in 10.5 Leopard ist ja bekanntlich das Backup-System Time Machine.

Bild 1.png

Und ich muss zugeben: Es gibt auch allen Grund, darauf stolz zu sein. Denn in den allermeisten Fällen läuft das Backup völlig problemlos. Set it and forget it. Und man kann sich immer sicher sein, auf Daten des Vortages zurückgreifen zu können, die aus unerfindlichen Gründen bereits im Papierkorb gelandet sind. Eine externe Festplatte ist natürlich Voraussetzung (egal ob USB, Firewire oder neuerdings auch Netzwerk-Disk).

Ab und zu allerdings kommt auch Time Machine ins Schleudern. So einmal bei mir passiert, als auch Spotlight beim Indizieren über eine korrupte Datei gestolpert ist. Zeitgleich setzte das Time-Machine-Backup mit einem unbekannten Fehler aus, bzw. stoppte nicht mehr, und wuchs ins Unendliche. Nachdem jedoch die Datei gefunden und eliminiert war, wurde der Index in Spotlight neu erzeugt, und auch das Time-Machine-Backup war geheilt. Die beiden Technologien hängen offensichtlich sehr stark miteinander zusammen.

Neues von Programmierer-Wunderkind Peter Maurer: Der Download-Manager Leech. So eine Art Speed Download oder iGetter “light”. Nett gemacht. Leider auch ein wenig “Feature light”, aber was jetzt nicht ist, kann ja noch werden.

Was ich noch vermisse:

 

  • Download-Beschleunigung: Saugen auf mehreren Kanälen, wie es eben Speed Download oder iGetter tun. Das erzielt bombastische Download-Geschwindigkeiten.
  • Browser-Integration: Im Moment muss man jeden Download-Link auf das offene Leech-Fenster ziehen. Eine Kontext-Menü-Erweiterung wie bei der Konkurrenz — und wie auch bei dem gelungenen Programm mit dem unaussprechlichen Namen Download Queue ($ 19) — wäre sehr praktisch.

Beim Lizenzpreis von € 9,95 kann man allerdings auch nicht wirklich viel falsch machen. ;)