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So nach und nach gibt es im Kino sämtliche Marvel-Superhelden zu bewundern, mit denen ich großgeworden bin. Schöne Sache, denn endlich sind die technischen Möglichkeiten im Film weit genug gediehen, auch solche Charaktere zum Leben zu erwecken.

Im Falle des Eisernen (Iron Man) sogar erstaunlich gut. Die Story ist rasant umgesetzt, zeitgemäß, und strotzt von Humor. Diese Szenen lockern den Film auf und lassen uns das Geschehen immer mit einem Augenzwinkern verfolgen. Robert Downey Jr. gibt einen Klasse-Helden ab, aber auch sein Gegenspieler (verkörpert vom diesmal kahl geschorenen Jeff Bridges) ist ein phantastisch fieser Bösewicht. Tony Stark’s Verhältnis zu seiner rechten Hand und Sekretärin Petter Potts (ja, so heißt sie, Gwyneth Paltrow) ist auch ziemlich skurril.

Alles in allem beste Unterhaltung und durchweg zu empfehlen!

Einen Fehler allerdings habe ich gemacht: Ich bin nicht bis zum Ende der Closing Credits sitzen geblieben. Da kommt nämlich angeblich noch ein nettes Gimmick: Samuel L. Jackson tritt als Super-Spion Nick Fury auf und lädt Tony Stark ein, Mitglied der “Avengers”, zu deutsch “Die Rächer” zu werden. Eine ähnliche Szene ist angeblich auch in den neuen kommenden “Hulk”-Film integriert. Man darf also gespannt sein, was in den nächsten Jahren auf uns zu kommt. Vielleicht ein gigantisches Superhelden-Treffen? Ich werde mir die Szene auf alle Fälle später mal auf DVD ansehen… ;)

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Okay, ich musste ihn sehen. Den neuen Rambo. Auch wenn Sylvester schon vergleichsweise steinalt ist. Auch wenn er diesmal nicht mehr oben ohne rumläuft, weil es an schönem Body doch mangelt mittlerweile. Action, Krach und Bumm sollte es sein. Und auch nicht wenig Blut.

Was soll ich sagen? All das gibt es in diesem Film auch satt. Warum verblieb ich danach trotzdem total unbefriedigt? Wahrscheinlich bin ich schon zu alt und schaue zu sehr auf die Story. Die ist in diesem Film nämlich nicht vorhanden. Das was an Geschichte da ist, ist einfach lächerlich.

Und was dann die deutsche Zensur übrig gelassen hat, ebenfalls. Im amerikanischen Trailer, der frei bei YouTube zu sehen ist, bekommt man all die Szenen ungekürzt zu Gesicht, die die deutsche FSK aus der Kinofassung kürzen ließ. Ein sehr fragwürdiges Konzept, das diesen Film noch mauer macht, als er eh schon ist.

Der Film beginnt mit einer Pseudo-Botschaft, die dann total auf der Strecke bleibt. Die Charaktere sind Pappfiguren ohne Tiefgang. Der der Held selbst ein Kampfroboter ohne Gefühle.

Ich bin sicher zu anspruchsvoll geworden für solcherart Filme. Ich warte also auf den neuen Indiana Jones-Streifen. Die Vorfreude ist groß. Hoffentlich ist der nicht auch so enttäuschend.


Nachdem ich mir den neuesten Fantastischen Vier-Film (der mit dem Silver Surfer) gespart hab - die Kritiken waren einhellig schlecht - hab ich mir gedacht, schau dir mal die Transformers an. Nun, von den Kritiken dazu weiß ich nichts, aber ich muss sagen wenn man sein Hirn ausschaltet und einfach nur die Optik wirken lässt, ist das echtes Popcorn-Kino vom Feinsten. Ich habe selten so viele Spezialeffekte auf einmal gesehen. Zum Teil kommt man nicht mehr richtig mit. Muss ausserdem viel Geld gekostet haben. Von all den Autos, die in diesem Film zerstört werden, hätte ich gerne eins genommen.


Neulich habe ich mir Stirb langsam 4.0 im Kino reingezogen. Der arme Bruce Willis ist als John McLane schon wieder mal zur falschen Zeit am falschen Ort und muss praktisch alleine gegen Internet-Banditen vorgehen.

Heraus kommt bestes - und krachend lautes - Popcorn-Kino der besten Tradition. Ich jedenfalls habe mich bestens amüsiert. Am Schluss wird das Spektakel bisweilen etwas arg übertrieben, wenn der bis dahin schon übel zugerichtete John auf einem Senkrechtstarter reiten muss und ihn prompt zum Abstürzen bringt. Ein Mann wie ein Panzer.

Sehenswert wegen der wilden Aktionszenen und dem durchweg trockenen Humor, der die ganze “Stirb langsam”-Serie auszeichnet. Mal sehen, ob’s Bruce nochmal in einen fünften Teil schafft…

Hier gibt’s die Trailer zu sehen.


Einige Zeit ist vergangen. Mittlerweile habe ich das Buch Harry Potter and the Half-Blood Prince längst zuende gelesen. Ich muss sagen, dass ich begeistert war. Ein klein wenig viel pubertär, doch spannend bis ganz zum unerwarteten, jedoch logischen Ende. Es folgt ja nur noch ein Band (der noch keinen Titel hat), welcher nun wohl den Endkampf zwischen dem 17-jährigen Harry und seinem Erzfeind, dessen Namen man nicht nennen darf, schildern wird. Ich bin weiter gespannt. Mal sehen, ob ich das Ganze mir auch mal auf Deutsch zu Gemüte führen werde…


Der Film Harry Potter und der Feuerkelch war auch grandios. Ich war hingerissen als HP-Fan. Nun kommt die Serie in Fahrt. Der Humor bleibt aber trotz der dramatischen Handlung nicht auf der Strecke. Wirklich sehr gut gemacht, auch tricktechnisch eindrucksvoll. Meine wärmste Empfehlung an alle Fans. Alle anderen sollten sich den Film wohl eher nicht ansehen, da er fliegend in die Handlung startet und einiges an HP-Grundwissen voraussetzt. Ausserdem ist die Länge von 157 Minuten schon recht heftig. Im Vergleich zum Buch wurde behutsam, aber sinnvoll gekürzt. Ich werde bei Erscheinen der DVD den Film in der DVD-Sektion besprechen.


Last but not least gibt es bereits seit einiger Zeit das neue Depeche Mode-Album Playing The Angel. Auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr düster geraten, hat aber deutlich mehr Power als das Vorgänger-Album Exciter. Nach der Single Precious ist nun bereits auch die zweite Single A Pain That I’m Used To mit starken Remixes und einer Super-B-Seite (Newborn) ausgekoppelt worden. Umgehauen allerdings hat mich der letzte Track des Albums, The Darkest Star. Einer der besten DM-Songs, die ich je gehört habe. Düster, verstörend und eigenartig drängt sich dieser Song ins Unterbewusstsein - und beschließt dann das Album. Das ist Depeche Mode in Höchstform. Gratulation zu einem tollen neuen Longplayer! Die Drei können es noch immer sehr gut. Und diesmal hat Sänger Dave Gahan auch drei Songs beigesteuert: Beileibe nicht die schlechtesten des Albums - wenn es denn solche überhaupt gibt.

Soviel für heute. Allen Lesern einen guten Rutsch in 2006 und ein gutes neues Jahr! Bis bald.