Meinen Butler hatte ich schon vor geraumer Zeit mal installiert und benutzt. Schon damals war ich sehr angetan. Dann kam Leopard, und irgendwie verloren uns wir beide aus den Augen. Gestern habe ich ihn wiederentdeckt, meinen Butler. Die Donationware der deutschen Software-Schmiede um Peter Maurer „Many Tricks“ hat derart viele praktische Funktionen, dass es blanker Unsinn wäre, hier mit dem aufzählen anzufangen. Lieber den Link oben anklicken und selbst überzeugen. Hat man den Butler nämlich installiert, kann man gleich anfangen, zwei bis drei andere Shareware-Programme, die ähnliche Funktionen übernehmen, zu deinstallieren. Denn an Eleganz ist der Butler auch kaum zu übertreffen. Ich benutze ihn zurzeit als Multi-Clipboard-Verwalter, als iTunes-Steuerung und als Programm-Launcher ähnlich wie LaunchBar (Version 5 ist im Moment Beta) oder QuickSilver (ebenfalls Freeware). Definitiv megacoole Software, prima umgesetzt.
Archiv nach Monaten: Januar 2009
Ab und an hat man das Glück, durch Zufall auf ganz und gar außergewöhnliche Services zu stoßen. Mir vor einer Weile passiert mit Dropbox, einem Online-Abgleich-Service, den ich seither nicht mehr missen möchte und an dem ich immer wieder neue Möglichkeiten entdecke. Den Client gibt es für Mac als auch für Windows und Linux. Bis 2 GB Datenvolumen ist der Service gratis. Einmal auf dem Rechner installiert, wird ein Ordner erzeugt, der Dropbox heißt. Alles, was man dort hineinbefördert, wird mit den Dropbox-Servern sofort abgelichen. Dafür sorgt die im Hintergrund laufende Menübar-Applikation. Auf einem zweiten Rechner installiert und eingeloggt, hat man sofort den eben hineingelegten Inhalt verfügbar. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, denn man kann Dropbox auch als Foto-Aufbewahrung nutzen oder die Voreinstellungsdateien eines anderen Programms hineinkopieren.
Ein gutes Anwendungsbeispiel ist der To-Do-Listen-Verwalter Things. Kopiert man die Things-Dateien in den Dropbox-Ordner hinein und stellt Things so ein, dass es darauf zugreift, so hat man seine To-Do-Liste auf mehreren Rechnern „in sync“. Genial!
Ebenfalls gut funktioniert der Einsatz von MacJournal, dem Tagebuch-Programm, das natürlich auch Inhalte sonstiger Art, wie z.B. Bilder oder PDFs, speichern kann. Es ist außerdem in der Lage, Blog-Einträge zu verfassen. Der Dropbox-Ordner sorgt für den nahtlosen Abgleich.
Auch das Web-Interface von Dropbox kann sich sehen lassen und bietet die Möglichkeit, im Dropbox-Ordner gespeicherte Fotos in einer Online-Galerie anzusehen.
Ein rundum gelungener Service, den ich nur jedem wärmstens empfehlen kann. Und 2 GB für lau sind ein Angebot, das man wahrnehmen sollte.